Die Geschichte der African Queen

Die Hamburger Unternehmerin Cornelia von Wülfing wurde vor zwanzig Jahren als Dank für ihr karitatives Engagement in Ghana, Westafrika, zur Königin auf Lebenszeit gekrönt. In Ghana existieren nach wie vor neben der modernen Demokratie die traditionellen Königshäuser, denen auch heute noch innerhalb der sozialen Struktur eine sehr große Bedeutung zukommt und deren Ämter überwiegend durch Wahl bestätigt werden.

Cornelia von Wülfing hat mit dem von ihr gegründeten Verein Alavanyo e.V. bereits an die hundert Projekte realisieren können. Schulen, Mädchenwohnheime, Kindergärten, Waisenheime und Kliniken wurden gebaut. Pumpensysteme, Farmprojekte, medizinische Eingriffe, wie komplizierte Tumoroperationen und Herzoperationen und sonstige medizinische Unterstützung konnten ebenfalls realisiert werden, mehrfach auch unter dem Einsatz deutscher Ärzteteams. Die Betreuung von inzwischen fast einhundert Patenkindern, die den sozial schwächsten Kindern eine Ausbildung ermöglichen, runden das karitative Engagement ab. Nähprojekte und handwerkliche Projekte sichern nachhaltig Arbeitsplätze.

 

Mehrere Monate jährlich bereist Cornelia von Wülfing, deren königlicher Name Mamaga Ngoyinyonufiaga Akosua I. lautet, „die an einem Sonntag geborene Königin des Fortschritts“, ihr Gebiet, in dem rund 200.000 Menschen leben.

Privat lebt die „Königin des Fortschritts“ in Hamburg und Accra, der Hauptstadt Ghanas, wo sie mehrere Organisationen leitet. In ihren Büroräumen, die aufgrund zahlreicher Afrikareisen und der Liebe zu diesem Land dem Besucher eine Vielzahl von afrikanischen Eindrücken vermitteln, entstand die Idee, auch anderen Menschen diese Dinge zugänglich zu machen, Handel damit zu treiben und einen Teil des Erlöses für karitative Einrichtungen zu spenden. Erste Ausstellungen mit kolonialem Wohndesign und afrikanischem Kunsthandwerk folgten. Perlen sind in Afrika Bestandteil des täglichen Lebens und werden dort als Zeichen des Wohlstandes, zur Stammesidentifikation und als Zeichen für Kraft und Gesundheit getragen. Als König oder Königin verfügt man traditionell über eine Vielzahl alter Perlen, die heute als Rarität gelten und nur zu besonderen Anlässen getragen werden. Dadurch entstand die Idee, Schmuckkollektionen zu entwerfen und Großteil des Erlöses zu spenden.

Langfristig sollen sehr viel mehr als schon jetzt in Ghana hergestellte Perlen nach Deutschland importiert werden. Dadurch würde ein dreifacher Nutzen für die Afrikaner entstehen. Devisen kämen ins Land, mehr Arbeitsplätze würden geschaffen und es könnten weitere Projekte in Ghana realisiert werden.

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